ABG Essen 2018/2019

ABG Essen 2018/2019

Die Gewalt Akademie Villigst führt seit 1998 einjährige, berufsbegleitende Ausbildungsgänge für Deeskalationstrainer*innen durch.

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Jugend Essen und dem Paul-Gerlach- Bildungswerk der AWO Essen e.V. wird nach 2010, 2013 und 2014 erneut eine regionale Ausbildungsgruppe in der Ruhrgebietsstadt Essen angeboten.

Bei der Ausbildung zum/zur Deeskalationstrainer*in handelt es sich um eine erfahrungs- und praxisorientierte Ausbildung, in der zum einen Methoden und Inhalte vermittelt werden und zum anderen durch das eigene Erleben, die Reflexion und Beratung eine eigene Trainer*innenhaltung herausgebildet wird.

Ziel der Ausbildung ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, das eigene Konfliktverhalten kritisch zu hinterfragen, deeskalierende Strategien zu entwickeln und einzuüben, sowie eigene Trainings mit Kinder- und Jugendgruppen durchzuführen.

Die Ausbildung ist für alle geeignet, die eine mind. 4-jährige berufliche oder berufsadäquate Praxis mit Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beispielsweise im Bereich Pädagogik, Sozialarbeit und Schule vorweisen können und ihre Handlungs- und Methodenkompetenz im Umgang mit Gewalt und Rassismus optimieren wollen.

Wir erwarten von den Teilnehmer*innen die grundsätzliche Offenheit für selbsterfahrungsorientierte Lernprozesse und die Bereitschaft, die eigene Praxis im Umgang mit Gewalt und Rassismus im Rahmen kollegialer Feedbackprozesse kritisch zu reflektieren.

Wir bieten eine erfahrungs- und praxisorientierte, ausbaufähige Ausbildung mit langfristiger Perspektive, soliden Praxiserfahrungen und kollegialem Austausch.
Das Ausbildungsprogramm orientiert sich an den Fähigkeiten und den Praxiserfahrungen der Teilnehmer*innen und hat folgende Schwerpunkte:

  • Hilfestellung bei der Erarbeitung von Grundwissen zu den Themen Gewalt und Rassismuso Ausbildungs-, Übungs- und Trainingsphasen in den regionalen Ausbildungsgruppentreffen und vier zweitägige vertiefende sowie ergänzende Lehr- bzw. Fremdtrainingso Kollegiale Beratung bei der Entwicklung eines eigenen, soliden Methoden- und
  • Praxisrepertoires und bei der Einschätzung der eigenen pädagogischen „Reichweiten“o Autodidaktisch orientierte Lernprozesse in Regie der jeweiligen Lerngruppe
  • Erprobung und Realisierung eines eigenen, authentischen Trainingsprogramms
  • Anschluss an das Essener Netzwerk zur Gewaltprävention

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