ABG Flensburg 2018

Ausbildung zur/ zum Deeskalationstrainer_in Gewalt & Rassismus

Aufgabe der Gewalt Akademie Villigst ist es, sich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verständigen, um möglichst mit allen Sinnen zu begreifen, zu erfahren und zu verstehen, was Sinn macht, Wert hat, als Regel taugt und deshalb für alle gelten soll und kann.

Dabei geht es darum, Methodenrepertoires, Thematisierungswege und konstruktive Konfliktlösungen zu entwickeln, zu erproben und zu realisieren. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen selber herausfinden können, was gut oder schlecht für sie ist, damit sie auf Gewalt und Rassismus als scheinbare Lösungsmittel nicht zurückgreifen müssen.

Ziel ist es, im Respekt vor dem Gewaltmonopol des Staates Wege der aktiven Gewaltlosigkeit zu entwickeln, zu beschreiten und zu verstetigen, auf jede Rechtfertigung von Gewalt und Rassismus zu verzichten und den Transfer in die Alltagswelt zu realisieren.

Die Mitglieder und Trainer/innen der Gewalt Akademie Villigst haben sich dazu verpflichtet, aktive Gewaltlosigkeit als handlungsleitendes Prinzip in ihrem eigenen Alltag und in ihrer beruflichen Praxis andauernd zu reflektieren und zu praktizieren.

Erwartungen: Wir erwarten von den Teilnehmer/innen eine engagierte, mindestens vierjährige berufliche oder berufsadäquate Praxis mit Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen zu sozialen Themen.

Wir bieten eine erfahrungs- und praxisorientierte, ausbaufähige Ausbildung mit langfristiger Perspektive, solide Praxiserfahrungen mit kollegialen Reibungsprozessen und ein an den Fähigkeiten und Eigenarten der Teilnehmer/innen orientiertes Ausbildungsprogramm mit folgenden Schwerpunkten:

  • Erarbeitung von Grundwissen und Einschätzung eigener pädagogischer „Reichweiten“

  • Ausbildungs-, Übungs- und Trainingsphasen mit mind. 8 eintägigen

    Ausbildungsgruppentreffen (und autodidaktisch orientierten Lernprozessen in Regie der

    jeweiligen Gruppe)

  • Beratung und Reflexion zur Entwicklung eines eigenen, soliden Methoden- und

    Praxisrepertoires und zur Erprobung und Realisierung eines eigenen, authentischen

    Trainingsprogramms.

  • Freiräume für Autodidakten und kollegiale Beratung zur Entwicklung einer eigenen

    (konfrontativer Kritik standhaltenden) Trainingskonzeption und -praxis.

  • Beratung und Begleitung auf dem Weg in die eigene Trainingsarbeit.

  • Vermittlung von Projekt- und Seminarpartner/innen aus den Bereichen Schule, präventiver

    Polizei- und Justizarbeit, Jugendhilfe und Bildungsarbeit.

  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Professionen (Lehrer_innen, Polizist_innen, (Schul-) Sozialarbeiter_innen).

Anmeldung und Kontakt:

Für Ihre Bewerbung schicken Sie bitte den ausgefüllten Anmeldebogen bis zum 07. Juli 2018 an folgende mail-Adresse deeskalation-netz@web.de. (Mindestteilnehmer_innenzahl: 18)

Sollten Sie Fragen haben, können Sie ebenfalls die o. g. Mailadresse nutzen!

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auch unter: www.hast-du-stress.de/praeventionsprogramme