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Pestalozzischule Witten ist „Friedensstifterschule“

In einem einjährigen Prozess hat die Wittener Schule zusammen mit der Gewaltakademie Villigst das Konzept Friedensstifterschule umgesetzt.

Die Pestalozzischule Witten darf sich nun „Friedensstifterschule“ nennen. In der Schule wurden Maßnahmen eingeführt, die ein „Klima des Friedens“ fördern wie ein „Friedensstifterrat“ oder ein Motto des Monats zu dem Thema, an dem sich alle Klassen beteiligen. Die Auszeichnung ist gleichzeitig eine Verpflichtung, regelmäßig Deeskalationstrainings durchzuführen, um damit nachhaltig das Zertifikat zu bestätigen.

In einem einjährigen Prozess hat die gesamte Schulgemeinschaft, die Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern und Mitarbeitenden in der OGS zusammen mit der Gewaltakademie Villigst das Konzept Friedensstifterschule umgesetzt und mit allen Klassen wurden Friedensstiftertrainings durchgeführt. Die Projektleitung lag bei Nicole Marjo Gerlach, Lehrtrainerin der Gewalt Akademie. Sie wurde unterstützt von den beiden Villigster Deeskalationstrainer_innen Sascha Ostrowski und Nicole Sterthaus.

Das Konzept „Friedensstifterschule“ wurde von der Gewalt Akademie Villigst entwickelt und beinhaltet unterschiedliche Dinge.

1. Konflikte und Streit gehören zum Alltag.

Also gibt es sie auch in der Schule. Sie sollen nicht vertuscht oder schöngeredet werden.

2. Konflikte sollen erkannt, benannt und bearbeitet werden.

Dies geschieht im Gespräch, im Spiel oder durch Aktionen. Und das Wichtigste: Wir lösen Konflikte immer ohne Gewalt! Denn Gewalt verletzt den anderen und tut weh!

Friedensstifter sein macht Arbeit, aber es lohnt sich.

So entwickelt sich ein besseres Lernklima und das Sozialverhalten wird gefördert.

Bei einem bunten Friedensschulfest wurden das Schild „Friedensstifterschule“ und das entsprechende Zertifikat im Beisein der stellvertretenden Bürgermeisterin Beate Gronau feierlich an die Schulleitung Michaela Lohrmann und ihre Stellvertretung Astrid Lang überreicht. Auch jede Schülerin und jeder Schüler bekam am Ende eine Urkunde. Das Projekt ist mit der Auszeichnung nicht beendet, sondern wirkt nach.