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Zur Startseite der Gewalt Akademie Villigst Amt für Jugendarbeit - Evangelische Kirche Westfalen

Uwe Ihlau

Wittenbergstr. 8
44892 Bochum

Tel 0234/260295
Fax 0234/541322
Mobil 0173/8775756
uweihlau@gmx.de
 

Zur Person

20.August 1998.Um 23.00 Uhr zeigt die ARD eine Reportage über ein Gewalt - Präventions - Projekt mit Jugendlichen in Mannheim. Direkt im Anschluß berichtet Ulrich Wickert in einer „Tagesthemen - Extra“ Sendung von zwei Luftangriffen der USA auf Ziele in Afghanistan und im Sudan. Dies sei „die Antwort der USA auf die Bombenanschläge auf unsere Botschaften in Kenia und Tansania“ verkündet der amerikanische Präsident.

Kein Mensch ist illegal.

Dies ist eines der zahllosen Beispiele dafür, dass Gewalt erlernt wird, dass Gewalt immer wieder als Lösung von Problemen propagiert wird. Das Ziel Gewalt-präventiver, deeskalierender Arbeit mit Menschen muss es daher meiner Ansicht nach sein, die Anwendung von Gewalt zur Lösung von Konflikten wieder zu verlernen. Da der „Lernprozeß“ individuell sehr unterschiedlich abgelaufen ist, muss der Prozeß des Verlernens ebenso individuell gestaltet werden.
Als Voraussetzung dazu muss allerdings die Wahrnehmung von Gewalt (wieder) geschult und alternative Handlungsansätze erprobt werden.

Inhalte:

  • Die Trainings beinhalten daher:
  • die Auseinandersetzung mit dem Begriff „Gewalt“
  • den Versuch sich einer individuellen Definition von „Gewalt“ zu nähern
  • Übungen zu den eigenen Gewaltanteilen
  • das Erleben von realen und potentiellen Gewaltsituationen aus der jeweiligen eigenen Erlebniswelt
  • die Möglichkeit diese Situationen sowohl als „Täter“ als auch als „Opfer“ zu erleben
  • die Vermittlung alternativer Handlungsmöglichkeiten sowohl des „Täters“ als auch des „Opfers“

Methoden:

Um diese Inhalte zu vermitteln wird mit Methoden der Körperarbeit, Vertrauens- und Kooperationsübungen gelenkten Improvisationen, Elementen des „Theaters der Unterdrückten“ nach Boal und analytischer Arbeit an Textbausteinen gearbeitet. Nach Abschluß der einzelnen Übungsblöcke folgt eine Reflektionsphase.
Die Zusammenstellung der einzelnen Übungen und die Mischung der genannten Methoden richtet sich nach dem Alter und der Zusammensetzung der jeweiligen Gruppe.

Zielgruppen:

Teenies, Jugendliche und Erwachsene.

Zeitdauer der Trainings:

Von einem 1,5 Stunden Impulstraining bis zu einem 2 tätigem Deeskalationstraining.

Kosten:  Nach Vereinbarung
 


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