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Start der Ausbildungsgruppe Unna 2009 - 2010


Nach dem ersten Kennenlernen am 17. März 2009 startete die Ausbildungsgruppe Unna am 30. März 2009 mit dem ersten Teil der Ausbildung zum/zur Deeskalationstrainer/in.
Die 18 Teilnehmer/innen, die alle entweder im Kreis Unna wohnen und/oder dort arbeiten kommen aus unterschiedlichsten Arbeitsgebieten von Jugendhilfe und Schule.
Im Bauhaus des Schlosses Opherdicke trafen sie sich mit den Lehrtrainern Volker Timmerhoff und Ulli Rentsch, und mit mir, Ulf Hecht, der als Moderator in dieser Ausbildungsgruppe die beiden Lehrtrainer unterstützt.

 
Das Erkennen und Benennen von Gewalt in ihren unterschiedlichen Formen, die eigene Position zur Gewalt und die Erarbeitung einer gemeinsamen Gewaltdefinition – hier im Bild- standen am ersten Tag im Vordergrund.

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Der zweite Ausbildungstag diente einer Analyse der Stärken der einzelnen Teilnehmer/innen und ihrer bisherigen Rolle in Seminaren als Vorbereitung auf die eigene Trainertätigkeit.
Während der Auseinandersetzung über eigene und fremde Grenzen, Tabuzonen und der gemeinsamen Kommunikation nährten sich die Teilnehmer/innen an.
Eine Gruppe wächst zusammen.
In der „Elefantenübung“ wurde nicht nur durch Ziehen und Zerren versucht, die „Sitzblockade“ der Teilnehmer zu durchbrechen. Es wurden auch Unterschiede von Kraft und Gewalt erkannt, gemeinsame Regeln gefunden und Gruppendynamik hautnah gespürt.


Der dritte Ausbildungstag: Das geeignete Mittel gegen Gewalt finden – ein langer Weg den die Gruppe gemeinsam geht.
Eigene „persönliche Stolpersteine“ auf dem Weg zur Deeskalationstrainer/in wurden von Teilnehmer/innen benannt und Unterstützung zur Überwindung dieser Stolpersteine von anderen Teilnehmer/innen aus der Gruppe – ganz konkret- angeboten. 

Die Erinnerung an „Personen, die in deinem Leben, dir sehr nahe standen, die dir was Gutes getan und positiv auf dich eingewirkt haben“ zeigte klar die Emotionalität der einzelnen Gruppenmitglieder. Eigenes Erleben, eigene Gefühle und Erinnerungen in der Gruppe zu äußern – ein großer Schritt für den einzelnen in der Gruppe- und oft auch Basis für die eigene Trainertätigkeit.

 
Das gemeinsame Gespräch und das gemeinsame aktive Tun – hier als Beispielübung : das Ablegen eines langen Stabes durch die Gruppe - brachten die Teilnehmer/innen immer weiter zusammen.
Bei Einzelnen stellten sich schon jetzt „familiäre Gefühle“ ein.
Die ersten drei Tage der Ausbildung eröffneten den Teilnehmern/innen ein großes neues Repertoire an Übungen für den beruflichen Alltag um sie für das Thema Gewalt zu sensibilisieren.


Die ganz praktische Zusammenarbeit der Gruppe und hat mich als Beobachter besonders fasziniert. Ich konnte der Gruppe förmlich beim Zusammenwachsen zusehen. Danke für diese Erfahrung.

Ulf Hecht, Unna im April 2009
 


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