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Ich bin 1959 geboren, verheiratet, und Vater zweier erwachsener Töchter.
Von Beruf bin ich evangelischer Pfarrer. Nach 15 Jahren als Gemeindepfarrer in der St. Thomä-Gemeinde in Soest, arbeite ich seit 2005 als Schulreferent für den Kirchenkreis Soest. Ich veranstalte religionspädagogische Fortbildungen für LehrerInnen. Außerdem unterrichte ich Kinder und Jugendliche an der Drost-Rose-Realschule, Lippstadt. Langjährige Erfahrungen als ehrenamtlicher Jugendpfarrer und als Vorstandsmitglied in einem Kindergartenverein haben mich geprägt.
Selbstverständnis:
Ich habe eine Möglichkeit mehr – Du hast eine Möglichkeit mehr Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halte ihm auch noch die linke hin. (Matthäus 5,39) Was passiert dann? Bekomme ich noch mehr Schläge, oder entwaffne ich den Schläger? Bleibt er verdutzt stehen? Wer weiß….?
Wenn ich zurückschlage, dann eskaliert das Geschehen auf jeden Fall, dann ist es, wie immer: dem kleinen Schlag folgt ein größerer, dem ein noch größer usw. bis?
Ich probiere den Perspektivwechsel. Ich versuche den Anderen und seine verbale – im Extremfall sogar seine körperliche – Gewalt aus seiner Sicht zu sehen.
Ich entwickle unerwartete Verhaltensweisen. Ich erwarte mutig und gespannt die Reaktion meines Gegenübers. Ich hoffe, die Eskalation zu stoppen und vielleicht sogar in die Deeskalation einzusteigen.
Und das können sie von mir erwarten:
Angebot:
praxisorientierte Trainingsprogramme, ergänzt durch kurze theoretische Impulse in einer abwechslungsreichen Folge von Vortrag, Einzel- und Kleingruppenarbeit.
Deeskalationstrainings, Zivilcouragetrainings Sozialtrainings Streitschlichtungstraining
Trainings von 90 Minuten bis zu 2 Tagen Dauer
Inhalte:
Sensibilisierung für die Selbstwahrnehmung Persönlichkeitsstärkung Selbstbehauptung Auseinandersetzung mit dem Begriff „Gewalt“ individuelle und gemeinsame Definition von „Gewalt“ Übungen zur Wahrnehmung der eigenen Gewaltanteile Erleben von realen und potentiellen Gewaltsituationen aus der jeweiligen eigenen Erlebniswelt Möglichkeit diese Situationen sowohl als „Täter“ als auch als „Opfer“ zu erleben Vermittlung alternativer Handlungsmöglichkeiten sowohl des „Täters“ als auch des „Opfers“
Methoden:
teilnehmerorientierte, prozessorientierte, handlungsorientierte Übungen mit Bewegung und Theorieanteilen Rollenspiele Reflexionseinheiten
Ziel:
Individuelle Verhaltensmuster für Bedrohungs- und Gewaltsituationen entwickeln
Zielgruppen:
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Schulklassen, Lehrerkollegien, ErzieherInnen, kirchliche Gruppen (Gemeindegruppen, Presbyterien), haupt– und ehrenamtliche MitarbeiterInnen
Teilnehmendenanzahl:
10-30 Personen
Raumbedarf:
Der Teilnehmendenzahl entsprechend großer Raum mit Platz für einen Stuhlkreis und/oder einer freien Bewegungsfläche, Flipchart
Arbeitsmaterial:
wird von mir gestellt
Kosten: sind abhängig vom Umfang der jeweiligen Trainingsform und werden dem entsprechend vorab vereinbart.
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