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Zur Startseite der Gewalt Akademie Villigst Amt für Jugendarbeit - Evangelische Kirche Westfalen

Stefan Carl

Brüggering 7

59494 Soest
Tel. 02921 – 3450259
s-carl@web.de

Ich bin 1959 geboren, verheiratet, und Vater zweier erwachsener Töchter.


Von Beruf bin ich evangelischer Pfarrer.
Nach 15 Jahren als Gemeindepfarrer in der St. Thomä-Gemeinde in Soest, arbeite ich seit 2005 als Schulreferent für den Kirchenkreis Soest.
Ich veranstalte religionspädagogische Fortbildungen für LehrerInnen. Außerdem unterrichte ich Kinder und Jugendliche an der Drost-Rose-Realschule, Lippstadt.
Langjährige Erfahrungen als ehrenamtlicher Jugendpfarrer und als Vorstandsmitglied in einem Kindergartenverein haben mich geprägt.


Selbstverständnis:

Ich habe eine Möglichkeit mehr – Du hast eine Möglichkeit mehr
Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halte ihm auch noch die linke hin. (Matthäus 5,39)
Was passiert dann?
Bekomme ich noch mehr Schläge, oder entwaffne ich den Schläger?
Bleibt er verdutzt stehen? Wer weiß….?

Wenn ich zurückschlage, dann eskaliert das Geschehen auf jeden Fall, dann ist es, wie immer: dem kleinen Schlag folgt ein größerer, dem ein noch größer usw. bis?

Ich probiere den Perspektivwechsel.
Ich versuche den Anderen und seine verbale – im Extremfall sogar seine körperliche – Gewalt aus seiner Sicht zu sehen.

Ich entwickle unerwartete Verhaltensweisen.
Ich erwarte mutig und gespannt  die Reaktion meines Gegenübers.
Ich hoffe, die Eskalation zu stoppen und vielleicht sogar in die Deeskalation einzusteigen.


Und das können sie von mir erwarten:

Angebot:

praxisorientierte Trainingsprogramme, ergänzt durch kurze theoretische Impulse  in einer abwechslungsreichen Folge von Vortrag, Einzel- und Kleingruppenarbeit.

Deeskalationstrainings,
Zivilcouragetrainings
Sozialtrainings
Streitschlichtungstraining

Trainings von 90 Minuten bis zu 2 Tagen Dauer



Inhalte:

Sensibilisierung für die Selbstwahrnehmung
Persönlichkeitsstärkung 
Selbstbehauptung
Auseinandersetzung mit dem Begriff „Gewalt“
 individuelle und gemeinsame Definition von „Gewalt“
Übungen zur Wahrnehmung der eigenen Gewaltanteile
Erleben von realen und potentiellen Gewaltsituationen aus der jeweiligen eigenen Erlebniswelt
Möglichkeit diese Situationen sowohl als „Täter“ als auch als „Opfer“ zu erleben
Vermittlung alternativer Handlungsmöglichkeiten sowohl des „Täters“ als auch des „Opfers“


Methoden:

teilnehmerorientierte, prozessorientierte, handlungsorientierte Übungen
mit Bewegung und Theorieanteilen
Rollenspiele
Reflexionseinheiten


Ziel:

Individuelle Verhaltensmuster für Bedrohungs- und Gewaltsituationen entwickeln


 Zielgruppen:

Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Schulklassen, Lehrerkollegien, ErzieherInnen, kirchliche Gruppen (Gemeindegruppen, Presbyterien), haupt– und ehrenamtliche MitarbeiterInnen
 

Teilnehmendenanzahl:

10-30 Personen


Raumbedarf:

Der Teilnehmendenzahl entsprechend großer Raum mit Platz für einen Stuhlkreis und/oder einer freien Bewegungsfläche, Flipchart


Arbeitsmaterial:

wird von mir gestellt


Kosten:
sind abhängig vom Umfang der jeweiligen Trainingsform und werden dem entsprechend vorab vereinbart.


webmaster@gewaltakademie.de