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Vorankündigung zum Projekt:
Rosenstrasse 76

Häusliche Gewalt wahrnehmen, zum Thema machen, überwinden…

(Laufzeit: Februar – Oktober 2008)

Das Amt für Jugendarbeit der EKvW (AEJ-NRW) realisiert in Kooperation mit der Gewalt Akademie Villigst und der Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) im Zeitraum Januar – November 2008 in ca. zehn Städten in NRW das Projekt und die Ausstellung Rosenstrasse 76 (siehe Anlage).

Hintergrund dazu bilden vielfältige Initiativen („couragiert Gewalt überwinden“ / Bündnis für Toleranz und Zivilcourage NRW - EKvW / Gewalt Akademie Villigst / „Coole Monkeys“ / Friedensstifterprojekte, usw. im Rahmen der zehnjährigen weltweiten Dekade zur Überwindung von Gewalt 2001-2010) die sich immer dann arosenstrls wirkungsvoll, nachhaltig und erfolgreich erwiesen haben, wenn sie nah an der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen diese direkt angesprochen und erreicht haben und als attraktiv, erfahrungsbezogen, lösungsoffen und –orientiert, sozialräumlich angelegt, integrationsfördernd und perspektiveneröffnend praktiziert wurden.

Das Projekt „Rosenstrasse 76“ vertieft diese Prozesse und richtet dabei den besonderen Focus auf „Häusliche Gewalt“.  Dabei geht es um die Wahrnehmung und Thematisierung von Gewalt in der Familie und den damit verbundenen Prägungen, Einstellungen, Verhaltensweisen, individuellen, familiären und gesellschaftlichen Folgen einerseits und andererseits um die Entwicklung, Erprobung und Realisierung von Möglichkeiten zur Prävention, Deeskalation, Intervention unter dem Stichwort „Gewalt überwinden“ und um die Eröffnung und Erfahrung fachlicher Hilfestellungen in akuten Konflikt- und Krisensituationen.

Das Projekt „Rosenstrasse 76“ als pädagogisch und sozialpolitisch begleitete räumliche Ausstellung wird dabei durch 100 vertiefende, regionale, mehrtägige Projekte für Kinder und Jugendliche (mind. zweitägig - 16Ustd. mit einem pädagogisch begleiteten Ausstellungsbesuch) vertieft und aufgearbeitet.

Dieses Vorgehen trägt insbesondere dem Umstand Rechnung, mögliche Betroffenheits-, Ohnmachts- und kritische Eigenerfahrungsgefühle (im Zusammenhang mit dem Ausstellungsbesuch) in couragiertes, reflektiertes Handeln und Verhalten in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen zu wenden und zu wissen, wo insbesondere Kinder und Jugendliche sich in Konflikt- und Krisensituationen Hilfe holen können.

Förderbedingung: Für dieses Projekt können sich alle Jugendgruppen (und solche die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten) aus NRW bewerben (gezielt beworben werden alle Jugendgruppen im Landesjugendring NRW). Die Zusammenarbeit mit Gruppen und Menschen unterschiedlicher Konfession, Generation, Religion, Schule, Gemeinde usw. ist ausdrücklich gewünscht.

Gefördert werden Gruppen mit Kindern und Jugendlichen (je 12 – ca. 30 TN) mit einer Summe von je 300,-- € (als Honorarkostenzuschuss), die sich für dieses Projekt bewerben, ein mind. zweitägiges Projekt (16 U-Std.) zum Thema durchführen und dafür eine/n fachlich qualifizierte/n Referenten/in engagieren oder von einer Fachstelle „Häusliche Gewalt“ begleitet werden, einen ca. 20-zeiligen Bericht (wenn möglich Presseartikel) und ein Gruppenfoto für die Öffentlichkeitsarbeit anfertigen und beides dem Projekt Büro Rosenstrasse 76 zur Präsentation (im Internet unter www.rosenstrasse76 ) zur Verfügung stellen.

Bewerbungen werden im Projektbüro Rosenstrasse 76 im Amt für Jugendarbeit der EKvW, Haus Villigst, 58239 Schwerte, Tel: 02304-755190 Email: g.kirchhoff@aej-haus-villigst.de angenommen.


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