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Langjährig in der offenen Jugendarbeit tätig, als Mitarbeiter und Leiter von Jugendzentren, Zusatzqualifikationen in verschiedenen Bereichen, wie Moderationstechniken, Beratungsarbeit, Schuldnerberatung oder Sportübungsleiter im Bereich Erlebnis- und Abenteuerpädagogik.
Gewalt ist kein Mittel zur Lösung von Konflikten. Das bekommen wir schon früh beigebracht, spätestens im Sandkasten, wenn andere Kinder uns das Spielzeug wegnahmen und wir dieses Kind vielleicht mit Sand bewarfen. Ist unsere Reaktion als Kind schon eine erlernte Handlung?
Ständig sind wir von Gewalt umgeben und sei es der drängelnde Autofahrer auf der Autobahn. Im Alltag kann sich keiner vor Gewalt entziehen, da unsere Medien immer wieder hiervon berichten. Täglich tobt irgendwo auf unserem Planeten Erde ein Krieg.
Nun gut, Sie würden nicht bis hierhin gelesen haben, wenn Ihnen nicht das Thema von besonderer Wichtigkeit wäre. Was ist Gewalt, wie erleben wir Gewalt und wie können wir Betroffene von Gewalt stärken und Ausübende verdeutlichen, dass er gerade Gewalt ausübt ?
Wenn Sie bereit sind, sich Zeit zu nehmen, so wird es mir möglich sein, Ihnen und / oder Ihrem Klientel / Kollegen zu verdeutlichen, dass es in Krisensituationen immer Alternativen gibt. Anhand einer Mischung aus Theorie und praxisnahen Übungen wird der Teilnehmer mit seiner Vergangenheit konfrontiert und “erleben”, wie entspannend es sein kann, in Krisensituationen Alternativen zu kennen und zu leben und selbstsicher aufzutreten.
In den Trainings wird mit den Teilnehmern eine Gewaltdefinition spielerisch erarbeitet, aber auch mögliche faszinierende Aspekte von Gewalt beleuchtet. Die Körperwahrnehmung mit Körper- und verbaler Sprache bilden einen weiteren Schwerpunkt, der mit vielen Übungen von den Teilnehmern erlebt wird. Im dritten Teil werden Krisensituationen und mögliche Deeskalationsübungen praktiziert, bevor auf die jeweiligen Alltagssituationen der Teilnehmer genauer eingegangen werden kann. Ein letzter Block bildet das Kapitel „Rassismus“ mit einem „Test“, einem Rollenspiel und der Auswertung eines Videos.
Bei den Trainings steht für mich die gemeinsame Arbeit und der Spaß im Vordergrund. Häufig kann auf spaßige Art und Weise ein Konflikt entschärft werden. Hermann van Veen sagte während der Konfliktzeit Ost - West einmal: “ Gib jedem Russ ein Kuss!” Welch ein simples, aber manchmal gut funktionierendes Deeskalationstraining. Jetzt laufen Sie aber nicht sofort los und küssen wild in der Gegend herum. Jede Methode sollte zielgerichtet eingesetzt werden. Sie werden es erleben.
„Übersicht und Weitsicht mit Absicht - statt Aufsicht!“ (Bild eines unbekannten Hausmeisters)
Zielgruppe und max. Teilnehmer/innenanzahl:
Jugendliche ab 12 Jahren und junge Erwachsene, sowie Multiplikatoren ( Lehrer und sonstige Pädagogen, ehrenamtliche Kräfte), Interessierte und Betroffene, Teilnehmeranzahl max. Schulklassengröße.
Methode:
Eine Mischung von Theorie und Praxis, wobei Rollenspiele und das Erleben von Deeskalationsmöglichkeiten im Vordergrund stehen. Schwerpunktmäßig werden eine Gewaltdefinition erarbeitet, Körper- und verbale Sprache genauer betrachtet, Rollenspiele und Deeskalationsübungen durchgeführt.
Zeitlicher Umfang:
Kann an die Bedürfnisse angepasst werden, jedoch mindestens 4 Zeitstunden. Maximal z.B. im Rahmen von Projektwochen oder Klassenfahrten kann das Seminar auch auf 5 Tage ausgedehnt werden.
Räumliche Voraussetzungen:
Abhängig von der Teilnehmeranzahl, gut wären mindestens 2 Räume abhängig von der jeweiligen Raumgröße.
Materialien:
Können in Absprache gestellt werden, benötigt würden, ggf. vom Veranstalter: Flip-Chart, Stellwand, TV-Gerät und Videoabspielgerät, Tische, Stühle.
Zertifikat:
Teilnehmer können nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat erhalten
Kosten:
Nach Absprache, ggf. fallen Kosten für einen zusätzlichen Trainer/in an, abhängig von der Teilnehmeranzahl und der Zusammensetzung der Teilnehmergruppe.
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