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Marion Henkensiefken

Kontakt

0176 61 94 52 66

m.henkensiefken@gmx.de

 

Werdegang/Ausbildung

  • 1998 bis 2003
    Studium der Sozialpädagogik an der Kath. Fachhochschule Münster
  • 1999 bis 2003
    Referentin für Orientierungstage mit Schulklassen (alle Schulformen, Jgst. 7 bis 13)
  • 2000 bis 2004
    Mitarbeiterin im Schulungsteam der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Münster
  • 2003 bis 2004
    Berufsanerkennungsjahr im Jugendinformations- und -beratungszentrum (Jib) der Stadt Münster, zuständig für den Bereich Sozialstunden und Begleitung jugendlicher StraftäterInnen
  • 2004 bis 2007
    Bildungsreferentin bei der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Aachen
  • 2005/2006
    Ausbildung zur Deeskalationstrainerin an der Gewaltakademie Villigst
  • 2007 bis 2009
    Mitarbeiterin in einer Tagesgruppe mit Jugendlichen beim Diakonischen Werk Münster
  • Seit 2009
    Mitarbeiterin des Vereins sozial-integrativer Projekte (VIP) e.V. in Münster (www.vip-muenster.de); zuständig für Soziale Trainingskurse, Anti-Aggressivitäts-Trainings, Sozialpädagogische Wochenenden, Soziale Gruppenarbeit, Aufsuchende Jugendarbeit, Betreuungsweisungen

     


Eigenes Selbstverständnis / Eigener Anspruch

Gewalt gehört zu unserem Alltag!
Die Prügelei auf dem Schulhof oder im Jugendzentrum, das Gerangel vor dem Disco-Eingang, der tätliche Angriff an der Bushaltestelle, die Handgreiflichkeiten zwischen Fußballfans – das alles ist Gewalt.
Gewalt begegnet uns aber auch an anderen Stellen und in anderen Situationen im Leben. Körperliche Gewalt erkennen wir auf den ersten Blick. Psychische Gewalt hingegen ist nicht immer so leicht erkennbar, sie wird häufig nicht öffentlich und die Verletzungen, die sie hinterlässt, sind nicht direkt sichtbar. Daran, dass Mobbing, Lästereien, Diskriminierungen oder Beschimpfungen ebenfalls zur Gewalt gehören, besteht kein Zweifel. Sie finden in unserem direkten sozialen Umfeld statt, sie sind damit ein Teil unseres Alltags und wir spielen darin eine Rolle.
Die Ursachen für Gewalt und Rassismus finden wir in der Mitte der Gesellschaft – bei uns selbst!

Gewalt tut weh!
Jede und jeder von uns wird immer wieder gewalttätig, indem wir eigene und die Grenzen anderer Menschen überschreiten, indem wir in Konflikten auf Mittel der Macht und Ohnmacht zurückgreifen, indem wir Menschen mittels Vorurteilen abwerten. Mobbing, Diskriminierungen oder Beschimpfungen sind hier nur einige Beispiele. Egal, um welche Form der Gewalt es sich handelt: Gewalt verletzt, schadet, beeinträchtigt. Gewalt tut weh!

Geht es auch ohne Gewalt?
Sich diese Frage immer wieder kritisch zu stellen, ist die einzige ehrliche Möglichkeit, Gewalt zu überwinden. Dabei geht es nicht darum, gewalttätiges Verhalten zu rechtfertigen, sondern um die Auseinandersetzung mit und die Reflexion des eigenen Denkens und Handelns. Gewalt ist und bleibt ein Mittel der Schädigung und Verletzung. Die Entscheidung für oder gegen dieses Mittel trifft jede und jeder in vielen Situationen immer wieder neu und häufig unbewusst. Hier gilt es, sich diesen Entscheidungen bewusst zu werden, sich dabei über die Konsequenzen des eigenen Handelns im Klaren zu sein und eigenverantwortlich zu agieren.

Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte?!
In der U-Bahn, an der nächsten Straßenecke, auf dem Spielplatz, vor der Disco und an vielen anderen Orten treffen wir auf Menschen, die sich streiten und dabei gewalttätig werden. Dabei kommt keine Freude auf – weder bei den Konfliktparteien, noch bei uns selbst. Aber was tun? Es gibt kein Patentrezept zur Entschärfung von Gewalt. Um zur Deeskalation von Konflikt-, Gewalt- und Bedrohungssituationen beitragen zu können, müssen die Gewalt und ihre Ursachen erkannt und Interventionsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Probieren geht über Studieren!
Gewaltfreies und deeskalierendes Handeln muss man üben, üben, üben! Wann verhalte ich mich gewalttätig, aus welchem Grund und welche Alternativen gibt es? Wie kann ich in Situationen, in denen Menschen gewalttätig sind, deeskalierend einwirken? Diese Fragen muss jede/r für sich selbst beantworten und dann (ganz praktisch) ausprobieren, welche gewaltfreien Verhaltensmöglichkeiten passend und umsetzbar sind.


Ziele

  • das Erkennen und Benennen von (alltäglichen) Konflikt-, Gewalt- und Bedrohungssituationen
  • die Entwicklung und Erprobung von Handlungsmöglichkeiten zur konstruktiven Lösung/Deeskalation von Konflikt-, Gewalt- und Bedrohungssituationen
  • die Überprüfung, Korrektur und Reflexion eigener Positionen, Rassismen und Gewaltpotentiale
  • Erweiterung des Methoden-Repertoires für die Weiterarbeit zu den Themen Gewalt und Rassismus mit verschiedenen Ziel- und Altersgruppen



Arbeitsweise

  • prozessorientiert
  • teilnehmerorientiert
  • Mischung aus kürzeren Theorie-Anteilen, praktischen Übungen, in denen die Theorie greif- und erlebbar wird, und Reflexionseinheiten



Trainingsformen / Seminare die ich anbiete



Zielgruppen mit denen ich überwiegend arbeite

  • Schulklassen (Grundschule bis Berufskolleg)
  • Lehrerkollegien
  • Jugendliche in Jugendzentren/-werkstätten
  • Jugendliche StraftäterInnen
  • MultiplikatorInnen in der Jugendhilfe und Jugendarbeit



Notwendige Raumausstattung/Technik

  • heller Tagungsraum in ausreichender Größe (je nach Anzahl der
    TeilnehmerInnen)
  • Mindestens ein Stuhl für jede/n TeilnehmerIn
  • 1 bis 2 Tische, wenn möglich
  • Ausweichraum/-räume zur Kleingruppenarbeit
  • Möglichkeiten zur Visualisierung (z.B. Flipchart mit Stiften)

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