|
Wer Gewalt und Rassismus vermeiden, verhindern, oder sogar deeskalieren will, muss genau wissen, worum es sich handelt, wo Ursachen zu suchen und zu finden sind, welche Wirkungen und Spuren Gewalt hinterlässt und woran man Gewalt, auch versteckte, heimliche Alltagsgewalt erkennen kann.
Gewalt muss als Gewalt erst einmal erkannt werden,
 
um deeskaliert werden zu können.
Das Training ist in der Regel als handlungsorientiertes Seminarprogramm konzipiert. Im Mittelpunkt steht der Wechsel von Theoriereflexion und praktischen Trainingssequenzen. Dabei geht es in erster Linie um den Aufbau von reflektierten Positionen zur offensiven, möglichst gewaltlosen Auseinandersetzung mit aggressiven oder gewaltbereiten Jungen, Mädchen, Jugendlichen und Erwachsenen. Das Training basiert auf thematischen Bausteinen die je nach Trainingsgruppe, in unterschiedlichen Sequenzen anwendungsorientierte Hilfe zur Übertragung in die eigene Bildungsarbeit eröffnen. Der Schwerpunkt dieses Trainings liegt im Bereich der Prävention.
Inhalte des Trainings
- Erkennen und Benennen von Konflikten und Gewaltsituationen
- Sensibilisierung für die unterschiedlichen Formen von Gewalt
- Sensibilisierung für den Sinn und die Notwendigkeit von Regeln
- Sensibilisierung für die eigenen Grenzen und die Grenzen Anderer
- Überprüfung eigener Positionen zur Gewalt, eigener Widersprüche und eigener Aggressionspotenziale
|