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1.Lehrtraining in der ABG Leverkusen / Köln

Am 5./6.03.2010 gastierte die Ausbildungsgruppe Leverkusen/Köln in der schmucken Mehrzweckturnhalle zu Langenfeld/Reusrath, also räumlich zumindest ein Heimspiel.
Auf dem Programm an diesem Wochenende stand das 1.Lehrtraining der Gruppe, durchgeführt von Lehrtrainer Hartmut Gähl und Moderatorin Frauke Brod.
Das Training begann sofort für einen Teilnehmer knüppelhart. Hartmut wusste genau das dieser Teilnehmer vor vielen Jahren einmal schwur, Bayer o4 Leverkusen gaaaanz schrecklich zu finden, zumal er selber fortan Fußballfan vom 1.FC Köln wurde.
Hartmut bat ihn zu einer ersten Übung und während er den anderen Teilnehmern erklärte, welche Übung nun bevorstünde, bat er Teilnehmer Uwe schon einmal ein Trikot von Bayer04 Leverkusen für die Übung anzuziehen.
„Uns Uwe“ tat sich gaaanz schwer, grummelte vor sich hin, „wenn Du wüsstest wie übel das für mich jetzt ist.....“, aber er tat es. Hartmut lächelte ihn an und erwiderte, dass er wisse wie schwer es ihm fällt und löste auf, dass das schon die erste Übung für ihn gewesen sei, es gar keine weitere Übung mehr in diesem Moment gibt.
Hartmut lobte Uwe sehr und gratulierte ihm, dass er soeben eine wesentliche Übung auf dem Wege zum Deeskalationstrainer bestanden habe. Er war soeben in der Lage, eigene Standpunkte der Situation angemessen zu hinterfragen und sich dem Kontext entsprechend zu entscheiden. Im Stadion hätte er sich sicherlich anders entschieden, doch hier hat er erkannt, dass es nur ein Stück Stoff war, welches er überzog um für sich in einer Übung praktisches lernen zu dürfen. Bravo Uwe!
Nun folgten zahlreiche Standardübungen der 1.Lehrtrainings der GAV, wie man Gewalt erkennen und benennen kann. Zudem wurde unterschieden, was man unter primärer, sekundärer und tertiärer Gewaltprävention versteht und worin sich ein Deeskalationstraining von anderen Angeboten wie Coolnesstrainings, AAT´s usw. auf dem Markt unterscheidet und wer für welche Zielgruppe als TrainerIn die notwendigen fachlichen Ausbildungskompetenzen mitbringt. Als hier erste Einblicke gegeben werden konnten, machte man sich an das Themenfeld Körpersprache und Gewalt sowie Grenzüberschreitungen heran.
 Bei der Übung „Elefantenpiel“ ließ sich die Gruppe vom Spieltrieb übermannen und hat leidenschaftlich gerne viele Grenzen des Gegenübers missachtet und eigene natürlich auch, die eigene Gruppe sollte ja unbedingt gewinnen. Es sei erwähnt, man konnte die Übung danach gut und gewinnbringend gemeinsam reflektieren, ganz im Sinne der Ausbildung.
Auch zum Abschluss des Wochenendes mussten alle noch einmal durch eine enge Gasse an Hartmut und Frauke vorbei, welche sie natürlich nicht durchlassen wollten.
Was soll man sagen, auch hier wussten die meisten eine gute Lösung zu präsentieren und manche wollten einfach mal bei einem 2,04 Meter großen Typen wie Hartmut einer ist mit dem Kopf lieber durch die Wand als außen herum gehen. Und siehe da, manchmal hat es tatsächlich auch geklappt, zumindest bei einigen TeilnehmerInnen, welche sich nicht körperlich behaupten wollten. Wie....das wird hier nicht verraten !


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