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In Bedrohungssituationen oder bei Selbstbedrohungen geraten Helfer in Stress und sind zum Teil überfordert oder schätzen Situationen falsch ein. Das amerikanische FBI hat für solche Situationen eine Vorgehensweise („crisis negotiation“) entwickelt, die auch für Menschen wertvoll ist, die plötzlich in aggressive Situationen geraten können…
Inhalte:
- Die Abgrenzung von Krisen und Bedrohungen und deren praktische Bedeutung
- Wenn die emotionalen Wellen hochschlagen: Emotion, Lernen und Zugänglichkeit
- Stabilisieren, Unterstützen und Führen im Stress
- Was tun, wenn Menschen Aggression gegen sich oder andere richten wollen
- Umgang mit Bedrohungen oder Ankündigungen von Selbstverletzungen oder Suizid
- Beziehungsaufbau in verfahrenen Situationen (Aggressivität, Mauern, Stille und Zurückweisung handhaben)
- Zuhören mitten im Stress
- Umgang mit Suggestionen (Stabilisierungen bei Destruktivität)
Das Seminar ist ein praktisches Seminar, in dem die Teilnehmer Originalsituationen aus der Kriminalgeschichte erleben und in diesen Situationen zu handeln lernen wie FBI – Verhandler. Aufgrund dieser anspruchsvollen Momente fällt der Transfer in alltägliche Situationen leichter und gibt den Teilnehmern mehr Handlungssicherheit in Krisen.
Ralf Bongartz
- 20-jährige Tätigkeit als Kriminalhauptkommissar bei der Polizei NRW (Sexualdelikte, Tötungsdelikte, Rechtsextremismus)
- Trainer beim Polizeifortbildungsinstitut Münster für die Bereiche Stress- und Konfliktbewältigung, Deeskalation und Posttraumatische Belastungen (PTSD)
- Theaterpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Anti-Gewalt-Trainings)
- seit 1995 Trainer für Konfliktmanagement und Körpersprache
- Dozent an der Universität Aachen für Konfliktmanagement, Körpersprache und Coaching von Führungskräften
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