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Keine Angst
vor Mobbing
Hinschauen und Handeln
8. bis 9. September 2004 in Haus Villigst
Downlod: Flyer “Keine Angst vor Mobbing “
Anmeldung für Seminare und Veranstaltungen (Download, Ausdrucken, Anschicken)
Zielgruppen: Multiplikator/innen in der Bildungsarbeit, Jugendhilfe, Schule und präventiven Polizeiarbeit, Ausbilder/innen.
Sie suchen Handlungsmöglichkeiten gegen die „stille Gewalt“ im Schulalltag, in Jugendgruppen oder Arbeitsteams. Sie möchten unterscheiden können zwischen gewöhnlichen Konflikten und gefährlichem Mobbing. Sie wollen aktiv etwas dagegen unternehmen. Die Fachtagung Keine Angst vor Mobbing vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse über den Verlauf von Mobbing, sensibilisiert für Interventionen und vermittelt notwendige Handlungsstrategien.
Mobbing erkennen und benennen
Gewalt tut weh. Gewalt verletzt und zerstört. Gewalt liegt immer dann vor, wenn Menschen gezielt oder fahrlässig physisch oder psychisch geschädigt werden....!
Mobbing ist Gewalt an einer Person innerhalb ihrer sozialen Bezugsgruppe (Schulklasse, Wohngruppe, Arbeitsteam). Die soziale Bezugsgruppe wird zum Instrument der Gewalt. Diese Gruppe quält und schädigt eine einzelne Person über einen langen Zeitraum gezielt durch soziale Manipulation, Verleumdung, körperliche Gewalt, Ausschluss und Verbreitung von Gerüchten. Das Opfer hat meist nur eine sehr geringe Chance sich aus dieser sozialen Bezugsgruppe zu lösen und ist damit der Gewalt dieser Gruppe solange ausgeliefert, bis jemand diese Prozesse durchbricht.
Angst vor Mobbing?
Wir sind Teil sozialer Bezugsgruppen und wirken bewusst oder unbewusst an gruppendynamischen Prozessen mit. Mobbing findet statt aber wir bemerken es nicht.
Warum nicht?
Weil wir uns auf andere Dinge konzentrieren? Oder handeln die Aggressoren zu versteckt?
Ab und zu ahnen wir etwas, sind uns aber nicht sicher. Muss ich meinem Gefühl nachgehen oder wecke ich dadurch schlafende Hunde? Werden Mobbingprozesse vielleicht erst recht durch mein Handeln ausgelöst?
Oft beobachten wir auch wie jemand getriezt und ausgestoßen wird. Findet da etwa Mobbing statt? Oder habe ich es hier mit einem typischen Außenseiter zu tun? Macht das eigentlich einen Unterschied? Wie soll ich mich in dieser Situation verhalten, was kann helfen?
Was sagen meine Kollegen? Was meine Vorgesetzten? „Bei uns gibt es kein Mobbing“ !?
Handlungsmöglichkeiten
Für den Umgang mit Mobbing braucht es adäquate Handlungsstrategien.
Diese Strategien wollen wir gemeinsam in der Veranstaltung erarbeiten.
Wesentliche Bausteine der Fachveranstaltung sind:
- Mobbing erkennen und benennen
- Präventions- und Interventionsmöglichkeiten entwickeln
- Praktische Methoden erproben und auswerten
- Einen Aktionsplan für die eigene Institution gegen Mobbing entwerfen
Methoden:
Neben eher kurzen theoretisch kognitiven Seminarsequenzen, ist die Methodik handlungsorientiert. Die Inhalte sollen erlebt, ausprobiert und dadurch erfahrbar werden. Dazu werden u.a. spielerische Elemente, theater-, erlebnispädagogische Methoden, Plenum– und Kleingruppenarbeit mit Reflexions- und Transferphasen verknüpft für den Trainingseinsatz genutzt.
Referent/innen:
Nicole M. Gerlach,
Mediatorin, Deeskalationstrainerin/ Moderatorin GAV, Dipl. Päd., Dipl. Soz-Päd. Schulentwicklung mit den Arbeitsschwerpunkten: Soziales Lernen, Konstruktive-Konflikt-Kultur, Gewaltprävention und –intervention, Lebensplanung.
Marco Hannak,
Dipl. Pädagoge, Mediator, Deeskalationstrainer/ Moderator GAV, Mitglied und freier Mitarbeiter des Arbeitskreises konstruktive Konfliktkultur(a.k.k.k.u. e.V.) Arbeitsschwerpunkte in der Jugend- und Familienhilfe, konstruktive Konfliktbearbeitung, Soziales Lernen, Gewaltprävention- und intervention, Gewalt-Alternativ-Trainings
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