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Deeskalations- und Trainerkollektiv „Awolon – Miteinander/Füreinander“
Zur Person:
- Krankenpfleger (1989) und Dipl.-Sozialarbeiter (1996)
- Fort- und Weitergebildet in Antigewalt- und Antirassismustraining GAV, Antimobbingtraining, Gendermainstream, Soziales Kompetenztraining
- Multiplikator zur ‚Interkulturellen Öffnung sozialer Dienste’
- Betriebsrat und Mobbingbeauftragter
Beruflicher Werdegang:
- 1984-1994: Zivildienst, Ausbildung und Tätigkeit als Krankenpfleger in einer psychiatrischen Großklinik
- 1994-1997: Krankenpfleger in der ambulanten Alten- und Krankenpflege
- 1997-2000: Krankenpfleger/Sozialarbeiter in einem Langzeitwohnheim für chronisch psychisch kranker Menschen
- 2000-2001: Sozialarbeiter in einem Wohnheim für psychisch kranke Jugendliche und junge Erwachsene
- Seit 2001: Krankenpfleger/Sozialarbeiter in einer psychiatrischen Tagesklinik
Themenbereiche:
Zielgruppe:
sind in erster Linie Jugendliche und Auszubildende auf der Schwelle zum Erwachsenwerden/-sein. Jedoch auch für ‚Professionelle’ als Multiplikatoren, Kirchen- und Gemeindegruppen unterschiedlicher Zusammensetzung, Schüler und/oder Lehrergruppen sowie Konfirmanden/Innen können Trainings bzw. Übungseinheiten konzipiert werden.
Was Sie/Ihr sonst noch wissen solltet:
- Eine optimale Gruppengröße wäre ca. 20 Teilnehmer; darüber hinaus ist ein Trainingsprogramm, welches von zwei Trainern angeleitet wird, gut denkbar
- Ein ausreichend großer Trainingsraum (ca. 50 m²), ausgestattet mit einem Stuhl je TN und Trainer, eventuell kleinere Nebenräume für Kleingruppenarbeiten, ein bis zwei Tische (Arbeitsmaterial, Stehcafé), Overhead, Flipchart oder Tafel mit Kreide, Gymnastikmatten und/oder Decken wären äußerst hilfreich
- Die Trainingsdauer ist individuell zu vereinbaren, sie richtet sich nach den Bedürfnissen und Zielen der Gruppe. Es hat sich jedoch gezeigt, dass Trainings unter 2 Zeitstunden inhaltlich nicht ausreichend und für die TN unbefriedigend sind. Effektiv zeigten sich vor allem Wochenendseminare (ca. 16 Übungseinheiten á 45 Min.).
- Die Kosten richten sich nach Art und Umfang des Trainings und werden vorab vereinbart
- Der Aufbau ist abwechslungsreich gestaltet, neben zahlreichen praktischen Übungen wird, wohldosiert, theoretische Hintergrund vermittelt; neben Ausarbeitungen in Kleingruppen hat das Sammeln der Ergebnisse und die Diskussion im Plenum einen hohen Stellenwert.
- Ach ja, die TN sollten unbedingt bequeme Kleidung tragen
- Und ein wenig Spaß sollte es auch machen!
Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab“.
Doch im Berufsleben versuchen wir oft andere Strategien, nach denen wir in dieser Situation handeln:
- Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
- Wir wechseln die Reiter.
- Wir sagen „So haben wir das Pferd doch immer geritten.
- Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
- Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
- Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
- Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
- Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
- Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
- Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
- Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
- Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden.
- Wir erklären „Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte“.
- Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
- Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
- Wir kaufen etwas zu, dass tote Pferde „besser, schneller und billiger“ tot ist.
- Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
- Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
- Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
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