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Antirassismustrainings für Jugendliche und Erwachsene
Zu meiner Person:
.Alter: 64 Jahre Ausbildung: Examen für das Lehramt an Hauptschulen. Diplompädagoge, Schwerpunkt Jugendarbeit. Berufstätigkeit: 1977 – 2010 Lehrer in Förderschulen und in einer Hauptschule in Wuppertal. 1999: einjährige Ausbildung als Trainer zur Deeskalation von Gewalt und Rassismus (Amt für Jugendarbeit der Evange-lischen Kirche von Westfalen – Villigst/Schwerte). Seit 2001: Trainingstätigkeit und eigene Fortbildungen in schulischen und außerschulischen Bereichen. 2001: Schulmediationsausbildung in der Thomas-Morus-Akademie Bensberg (Bergisch Gladbach).
Das Konzept
Rassismus ist ein dauerhaftes Phänomen, er ist eine Haltung, welche andere Menschen aufgrund bestimmter Merkmale diskriminiert. Rassismus aufzubrechen und zu ändern mit Diskussionen, durch argumentieren, informieren und moralisieren, stoßen schnell an ihre Grenzen. Rassismus hat mit uns als Person zu tun hat; deshalb wird diese Tatsche in dem Training eine Rolle spielen. Bei der Auseinandersetzung mit Rassismus sind Wege sinnvoll, die handlungsorientiert sind und Erfahrungen ermöglichen, welche neben der Ratio auch die Emotionen aktiv mit einbeziehen und Transfermöglichkeiten in den Alltag anbieten.
Ziele des Trainings
- Den Begriff „Rassismus“ genauer definieren und eine eigene, authentische Position dazu finden.
- Eigene Rassismusanteile erkennen und den Umgang damit ermöglichen.
- Bestandteile von Rassismus erleben und nachvollziehen: Macht – Ohnmacht; Vorurteil und Fremdenangst; Bevorzugung und Benach-teiligung; Ausgrenzung durch die Gruppe und die Stärke einer Gruppe.
- Institutioneller Rassismus (Gesetze, Behörden, Schulen….)
- Rassistische Parolen entkräften
Die Methoden „Erfahrung statt Belehrung“ - so lautet der Weg, den ich bei meinem Anti-rassismustraining einschlage. In Zentrum des Trainings stehen Übungen, die handlungsorientiert sind. Sprechen und Hören werden ergänzt durch Bewegung und Aktivität. So können soziale Prozesse erlebbar gemacht werden, die beim Rassismus wichtig sind, beispielsweise „Macht und Ohnmacht“. Nach den Übungen schließen sich Gespräche an, in denen die Teilnehmer das Erlebte reflektieren und Transfermöglichkeiten eröffnet werden. So ist eine hohe Motivation erreichbar, denn die Teilnehmer können ihre Erfahrungen, ihre Gefühle und Bedürfnisse einbringen und reflektieren; sie können aktiv sein und die Folgen ihres Handelns spielerisch und angstfrei erfahren. Weiterhin arbeite ich noch mit Kurzvorträgen, Aufwärmspielen, Rollenspielen, Positionierungsübungen und mit Medien.
Zur Durchführung des Trainings
Sollen alle Ziele erreicht werden, benötige ich 12 Stunden (zweitägig). Bei der Reduzierung des Konzepts lässt sich der Zeitaufwand bis auf 6 Stunden verringern. Wünschenswert ist ein großer, freundlicher Raum mit Flipchart und DVD + TV. Die Teilnehmerzahl ist maximal auf 20 Personen begrenzt. Die Kosten für das Training sind Verhandlungssache.
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