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Zur Startseite der Gewalt Akademie Villigst Amt für Jugendarbeit - Evangelische Kirche Westfalen
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Gernot Krieger

Pestalozzistraße 35
10627 Berlin
Tel.: (030) 312 36 58
Fax: (030) 312 37 68
Email: Konfliktbehandlung@snafu.de

Zur Person:
Diplom-Pädagoge und Mediator der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation

Seit 1991 freiberuflicher Fortbildner und Berater für pädagogische Fachkräfte im Bereich der Tages- und Heimbetreuung von Kindern und Jugendlichen
Eng vertraut mit der "Gewaltfreien Kommunikation" von Marshall Rosenberg

2000 Entwicklung des Praxisprogrammes "Gewaltbewusste Pädagogik"
Download:
Gernot Krieger: Gewaltbewusste Paedagogik Oktober 2006.pdf

Seminare und Beratungen zum Thema "Gewaltbewusste Pädagogik in der Tages- und Heimbetreuung"
Für die persönliche Entwicklung von Kindern gehört es zu den wichtigsten Voraussetzungen, dass sie sich geborgen fühlen, dass sie ihre Umgebung als sicher und verlässlich erleben: Dass sie so, wie sie sind, angenommen werden und dass ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden geschützt wird.
Für ein Leben in Partnerschaftlichkeit und Gemeinschaft ist es eine der wichtigsten Voraussetzungen, Unterschiedlichkeiten und Grenzen anderer zu kennen und zu respektieren.
Diese beiden Ziele zu verbinden, ist eine der Hauptaufgaben der Pädagogik und beginnt bereits in der Arbeit mit sehr kleinen Kindern.
Gewaltbewusste Pädagogik bietet ein Praxisprogramm, um Grenzen zum Schutz der Persönlichkeit angemessen zu formulieren und zu vermitteln. Sie zeigt auf, wie Erziehende achtsam und schützend eingreifen können, wenn diese Grenzen verletzt werden.
Dieses Programm wurde entwickelt aus Fort-  und Weiterbildungen zu geschlechtsbewusster Pädagogik, kulturbewusster Pädagogik, Sexualpädagogik und zum Umgang mit Gewalt im Bereich der Tages- und Heimbetreuung.
Gewaltbewusste Pädagogik kann als Grundlage für die Entwicklung von pädagogischen Konzeptionen und von Qualitätsstandards dienen. Sie eignet sich in besonderer Weise zur Teamentwicklung.

Ziele
Die Hauptziele sind Handlungssicherheit und Entlastung von unerfüllbaren Ansprüchen für Erziehende in Tagesstätten, Tagespflege und Heimen.
Voraussetzungen dafür sind die Teilziele:

  • Klare Unterscheidung des pädagogischen Umgangs mit Grenzen, mit organisatorischen Notwendigkeiten, pädagogischen Vereinbarungen und mit Normen oder Werten.
  • Die Fähigkeit, professionelle Distanz herzustellen und Situationen angemessen einzuschätzen.
  • Klarheit über situationsgerechte pädagogische Schritte.
  • Klarheit über die Grenzen des eigenen Auftrags und der eigenen Möglichkeiten
  • Kritische Überprüfung der Regeln in einer Einrichtung
  • Vereinbarungen über verbindliche Gemeinsamkeiten in einer Einrichtung

Inhalte

  • Begriffsklärungen: Konflikt, Aggression, Gewalt
  • Wirksame Prävention und Konfliktbegleitung durch Klärung der Bedürfnisse aller Beteiligten
  • Modellverhalten und Alltagsgewohnheiten; Gewaltvermeidung in der Kommunikation
  • Aktuelle Erkenntnisse zu Aggression und Gewalt
  • Grenzen deutlich machen und pädagogisch angemessen eingreifen, wenn diese verletzt werden
  • Ziele und Wege pädagogischer Einflussnahme
  • Gefühlsbildung und soziales Lernen
  • Beobachten - Beschreiben - Zuordnen: Perspektivenübernahme, Achtsamkeitstraining, professionelle Informationssicherung


Zielgruppen:
Erziehende in der Tages- und Heimbetreuung, Teams von Einrichtungen

Teilnehmer/innenzahl: max. 24

Methoden: Kleingruppenarbeit und Plenum, Übungen, Rollenspiele, Impulsreferate, Arbeitsblätter

Zeitlicher Umfang: Optimal sind eine Blockveranstaltung 3 Tage plus 2 x 1 Tag zur Überprüfung und Festigung der praktischen Umsetzung

Räumliche Voraussetzungen: Großer Veranstaltungsraum, Stuhlkreis, 4 bewegliche Pinwände

Materialien: 4 bewegliche Pinwände, Obst, Getränke

Zertifikat: TN-Bescheinigung

Kosten: Je nach Anzahl der TN, mein Tagessatz beträgt 400 € plus Kosten für Anreise und Unterkunft.

Download:
Gernot Krieger
Gewaltbewusste Paedagogik Oktober 2006.pdf


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