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Selbstverständnis und Anliegen
Wir sind Mütter von erwachsenen Kindern. Unter anderem haben wir sechs Jahre Erfahrung mit der Betreuung von Schülern/-innen in einer Gesamtschule. Unser Anliegen ist eine bessere Zukunft. Wir finden es wichtig, dass jede Person, die im politischen, kommunalen und kulturellen Bereich tätig ist, wenigstens ein Deeskalationstraining erlebt hat, um dann aus eigenem Antrieb den Weg zum Ziel zu machen. Deshalb möchten wir Menschen, die mit anderen Menschen zu tun haben, sensibilisieren und ihre Fähigkeit erweitern, Gewalt zu erkennen und zu benennen.
Wer mehr sieht und fühlt kann anders handeln! Wie steht's mit Ihrem EQ (Emotionaler Quotient)?
Ziele:
Vermittlung von Fähigkeiten, wie Empathie, Ehrlichkeit, Authentizität, Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft, Aufzeigen der eigenen Gewaltbereitschaft auch außerhalb der physischen Gewalt (z.B. Mobbing).
Methode:
Rollen- und Interaktionsspiele im Wechsel mit theoretischen Anteilen. Reflexionen nach jeder Einheit.
Zielgruppe:
Menschen die im Bereich Jugendbetreuung und -bildung tätig sind oder werden wollen.
Zeitrahmen:
2 Tage oder mehr (nach Absprache)
Gruppenstärke:
Es sollten mindestens 12, höchstens 16 Teilnehmer sein.
Alle Teilnehmer(innen) erhalten ein Zertifikat. Kosten entnehmen Sie bitte unserem Faltblatt
Konzept
Nach der Begrüßung wollen wir bei den Teilnehmern Fragen aufwerfen, an deren Antworten in der Gruppe in den nächsten zwei Tagen gearbeitet wird.
Im Anschluss wechseln sich körperliche und geistige Aktivitäten ab, das heisst, nach körperlicher Betätigung gibt es auch Entspannung. Auf Phasen der seelischen Anspannung folgen starke positive Wir-Gefühle. Nach jeder Einheit hat die Gruppe Zeit zur Reflexion.
Wir sammeln und ordnen Wissen zur genaueren Definition von Gewalt mittels plakativer und visueller Reize. Während unserer Durchführung werden die Teilnehmer alle fünf Sinne gebrauchen und den sechsten üben. Durch Gruppenerlebnisse sollen menschliche Eigenschaften und Gefühle bewusst-und nachvollziehbar gemacht werden.
Um die Teilnehmer für den meist diffusen Begriff der Gewalt und den Umgang mit ihr sensibler zumachen,
- -benutzen wir Bilder zur Anregung von Assoziationen,
- -nehmen Stellung zu kontroversen Aussagen,
- -definieren Tabuzonen,
- -spielen mit dem Tastsinn,
- -kommunizieren nonverbal,
- -lassen die Augen sprechen,
- -üben uns in „Telepathie“ und Empathie,
- -erkunden Täter- und Opfer-Positionen,
- -nehmen unsere Position in der Gruppe wahr und verändern sie nach festen Regeln und mit gegenseitiger Hilfe,
- -beschäftigen uns mit psychischer Gewalt,
- -bauen durch Teamwork Brücken,
- -konfrontieren uns mit Ausgrenzung,
- -schreien uns an,
- -messen unsere Kräfte und unser Aggressionspotential
- -und reagieren in Gefahrensituationen.
Ablauf und Pausenregelung wird vorher mit der Gruppe abgesprochen.
...ein Mensch fühlt sich wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt...
in diesem Sinne
Heike Spata und Susanne Edgington
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