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Bericht ABG-Dorsten 24.04-25.04.2010 Fremdtraining mit Johannes Böing
Die Gewaltakademie Villigst, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteurer der Ausbildungsgruppe Dorsten, die für ein Jahr mit ihrer fünfzehnköpfigen Besatzung unterwegs ist, um neue Erfahrungen zu sammeln, die eigene Wahrnehmung zu schulen, die eigene Haltung zu überprüfen und neue Methoden für die eigene Arbeit zu erlernen. Die ABG-Dorsten dringt dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Auf ihrer Reise viele Lichtjahre von der Erde entfernt, lernen sie viele fremde Trainer kennen und daher ist es für ihr Überleben wichtig in der Sternenflottenakademie oder der Gewaltakademie Villigst in bestimmten Bereichen unterwiesen zu werden.„Das Fremde überwinden“
Logbuch-Eintrag I 24.04.2010, evangelisches Kinder- und Jugendhaus Rottmannshof
Die Besatzung der ABG-Dorsten triff auf eine fremde Trainerform, Johannes Bböing (Dipl. Pädagoge), der seine friedliche Absicht zu Beginn des Treffens erklärt und durch ein besonderes Ritual, genannt WUP (vertraute/fremde Gruppe -> Material: 3 verschiedene Softbälle), der Besatzung demonstriert und eine entspannte Atmosphäre schafft.
Die fremde Trainerform verschafft der Crew der ABG-Dorsten einen Überblick verschiedenster Lebensformen des Planeten Erde in Form von Fotos. Einige Bewohner der Erde, die Deutschen, stehen hier im Mittelpunkt der Betrachtung. Ein Film stellt ein spezielles Mitglied dieser Bewohner vor Firat Tuncay (Vorstandsmitglied Berliner Fußballverein), dessen Vorfahren einer weiteren Gruppierung der Erdbewohner angehören.
Die Analyse einer sonderlichen Spezies der Erdbewohner, die sich selbst als Volksgemeinschaft bezeichnen, zeigt, dass nur wenige Erdbewohner dieser Spezies angehören. Die Angehörigen dieser Spezies haben sehr eingeschränkte Kriterien, um eine Zugehörigkeit zu rechtfertigen. (deutsche Vorfahren als einziges Kriterium für Deutschsein). Außerdem neigt diese Spezies dazu andere Gruppierungen auszugrenzen und eine verachtende und brutale Art der Ausgrenzung zu praktizieren. Daher sind sie bei den übrigen Erdbewohnern eher unbeliebt.
Logbuch-Eintrag II 24.04.2010, evangelisches Kinder- und Jugendhaus Rottmannshof
Ausgewählte Köche der ABG-Dorsten bereiteten ein festliches Mahl für die fremde Trainerform und die Besatzung der ABG-Dorsten. Die fremde Trainerform ist auch jetzt weiter bereit sein Wissen mit der Besatzung der ABG-Dorsten zu teilen und beginnt mit einem weiteren Ritual – WUP (Zwerg /Riese -> Material: Softball).
Die fremde Trainerform gibt der Besatzung Tipps im Umgang mit einem bestimmten Teil der Bewohner des entdeckten und zu erforschenden Planeten. Er betont, dass dieser Teil der Bevölkerung besonders wertschätzend zu behandeln ist, da er für den Erhalt des Planeten zukünftig verantwortlich sein wird. Dies sind nur einige zu beachtende Regeln bei Kontaktaufnahme:
- Respektvoll miteinander arbeiten,
- keiner wird ausgelacht,
- jeder kann sagen was er will,
- ehrlich sein (nicht in öffentlichen Veranstaltungen),
- keine sprachliche Verrohung zulassen,
- keine neonazistischen Eigenmarken bei der Kleidung zulassen.
Die fremde Trainerform hat durch seine zahlreichen Reisen in den unendlichen Weiten unseres Universums gelernt, dass es für alle Lebensformen von Wichtigkeit ist, die eigene Haltung wahr zu nehmen und stets zu prüfen. „Der Kulturbegriff“
Wir, die Besatzung der ABG-Dorsten, sind ihm für seine Übungen, die diese Funktion (Fähigkeit) verlässlicher macht, sehr dankbar! - Jeder weiß selbst wie er sich fühlt!
Logbuch-Eintrag III 24.04.2010, evangelisches. Kinder- und Jugendhaus Rottmannshof
Ein Teil der Besatzung bekommt die Möglichkeit sich auf den Planeten zu beamen und sich untereinander über bestimmte Besonderheiten, die Sprache betreffend zu einigen. Als der Rest der Besatzung später auf dem Planeten gebeamt wird, kommt es unter den Besatzungsmitgliedern zu Verständigungsschwierigkeiten. (Übung „3 Freiwillige“) Evtl. war die Besatzung zeitweise von fremden Mächten beeinflusst?
Logbuch-Eintrag IV 25.04.2010, evangelisches. Kinder- und Jugendhaus Rottmannshof Natürlich haben unsere technischen Mitarbeiter Lieutenant Commander Geordi LaForge und Lieutenant Commander Data dieses Phänomen eingehend untersucht und auch Commander Dr. Beverly Crusher hat alles daran gesetzt dem Phänomen auf die Spur zu kommen.
Nach der Einnahme planetentypischer Nahrungsmittel, die in der Art und Weise zubereitet wurden, wie sie von einem Teil der Erdbewohner bevorzugt wird, erhielten wir eine Erklärung der Ereignisse durch die Befragung aller Besatzungsmitglieder und deren Austausch untereinander. Zusätzlich hatte die Besatzung nochmals die Möglichkeit eine bestimmte Form der Ansprache und ihre Wirkung zu prüfen. (Übung: „Zwei Freiwillige“) So konnte die Besatzung der ABG-Dorsten wieder einmal neue Zivilisationen kennenlernen und erforschen und ihre friedliche Absicht kund tun. Wir mussten leider im Nachhinein erfahren, dass die für die Zukunft des Planeten Verantwortlichen, jungen Menschen, stetigen Gefahren ausgesetzt sind. Mitglieder der sonderlichen Spezies der Erdbewohner, die sich selbst als Volksgemeinschaft bezeichnen, versuchen auf hinterlistige und boshafte Weise die jungen, unschuldigen und daher noch häufig sehr beeinflussbaren, zukünftigen Verantwortungsträger mit unlauteren Mitteln auf ihr Seite zu ziehen Die Demonstration ihrer taktischen Waffen verschafft der Besatzung der ABG-Dorsten den Vorteil auf Angriffe vorbereitet zu sein. Außerdem konnten wir mit Hilfe der fremden Trainerform, Johannes Böing (Dipl. Pädagoge), unsere eigene Verteidigung in mentaler und emotionaler Form schärfen.
Logbuch-Eintrag – Ende der Mission „Das Fremde überwinden“ 25.04.2010, evangelisches Kinder- und Jugendhaus Rottmannshof
Wieder einmal durften wir auf unserer Reise in fremde Welten und neue Zivilisationen, auf der Suche nach unbekannten Lebensformen neue Erfahrungen sammeln, die eigene Wahrnehmung schulen, die eigene Haltung überprüfen und neue Methoden für die eigene Arbeit erlernen.
Besonderer Dank gebührt der fremden Trainerform, Johannes Bböing (Dipl. Pädagoge), der uns viele Informationen geben konnte und uns mit seinen Erfahrungen bereichert hat. Vor allem hat er uns für unseren weiteren Weg durch die unendlichen Weiten des Weltraums Mut gemacht und uns auf unsere eigene Haltung und unseren Umgang damit aufmerksam gemacht. So werden wir unsere Reise fortsetzen auf der Suche nach deeskalierenden Wegen und Methoden. In diesem Sinne –> Mindtransformers: Caro, Demal, Ferhat, Claudia
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