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Lehrtraining: Deeskalation von Gewalt I (Download PDF-Flyer)
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Termin
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Leitung/Referent/in
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Veranstaltungsort
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TN-Betrag
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27./28.02. 2009
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Michael Geringhoff Marion Henkensiefken
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Jugendinformations- und -beratungszentrum (Jib), Hafenstrasse 34,48153 Münster
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120,- € ohne Übernachtung
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Es ist nicht die Gewalt, die den Konflikt auslöst ... es sind die Konflikte, die Gewalt auslösen!
Wer Gewalt vermeiden, verhindern, oder sogar deeskalieren will, muss genau wissen, worum es sich handelt, wo Ursachen zu suchen und zu finden sind, welche Wirkungen und Spuren Gewalt hinterlässt und woran man Gewalt, auch versteckte, heimliche Alltagsgewalt, erkennen kann.
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Gewalt muss als Gewalt erst einmal erkannt werden, um deeskaliert werden zu können. Viele Experten erklären, dass Gewalttäter vor ihrer Tat selber Gewalt erlitten haben und diese Erniedrigungen nicht verarbeiten konnten. Sie sagen: Die Lust auf Gewalt ist oft der hilflose Versuch, eigene Ohnmächtigkeit und Gewalterfahrungen zu überwinden. Allein von daher ist es meine Absicht, Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch Deeskalationstrainings so zu stärken, dass sie auf Gewalt als letztes Mittel nicht zurückgreifen brauchen und sogar die Gewalt anderer vermindern können und sich selber schätzen können.
Unser Training ist als handlungsorientiertes Seminarprogramm konzipiert. Im Mittelpunkt steht der Wechsel von Theoriereflexion und praktischen Trainingssequenzen. Dabei geht es zum einen um das Kennenlernen und Ausprobieren von konkreten Verhaltensmöglichkeiten in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen, zum anderen um den Aufbau von reflektierten Positionen zur offensiven, möglichst gewaltlosen Auseinandersetzung mit aggressiven oder gewaltbereiten Jungen, Mädchen, Jugendlichen und Erwachsenen. Das Training basiert auf thematischen Bausteinen, die je Trainingsgruppe in unterschiedlichen Sequenzen anwendungsorientierte Hilfe zur Übertragung in die eigene Bildungsarbeit eröffnen.
Im Training stellen wir praktische und in sich geschlossene Bausteine zur (methodischen) Erarbeitung des Themas vor. Dazu gibt es jeweils schriftliche (methodische) praktische Kurzfassungen, die eine Übertragung in Ihren Alltag erlauben. Jeder Baustein ist an eine (spielerische) Übung gekoppelt.
Inhalte:
- Erkennen und Benennen von Konflikten, Bedrohungs- und
- Gewaltsituationen,
- Überprüfung eigener Positionen zur Gewalt, eigener
- Widersprüche und eigener Aggressionspotentiale,
- Impulse und Übungen zur Thematisierung von Gewalt und Grenzen Anderer,
- Entwicklung von Interventionsberechtigung,
- Erprobung von Flucht- und Interventionsmöglichkeiten in der Dynamik von Gewaltprozessen.
- Überprüfung und Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires in
- Stress- und Krisensituationen,
- Training zum offensiven, intuitiven und reflektierten Handeln in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen,
- Respekt und Akzeptanz des Anderssein.
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Veranstalter/Anmeldung/Kontakt
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Max. TN
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Anmerkung
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Über Marion Henkensiefken oder Michael Geringhoff
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Weitere Informationen und Referenzen unter: www.nein-zu-gewalt.de
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