Deeskalationstraining- Gewalt – Was geht’s MICH an??
am 16. und 17. Januar 2010
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Ein Projekt der Gewalt Akademie Villigst und des Landesjugendpfarramtes im Haus kirchlicher Dienste, Hannover
Leitung: Siegrid Lorberg-Tamakloe, Lehrtrainerin, Jörg Moritz, Deeskalationstrainer TN-Zahl: min. 18 Personen, Kosten: 120,00 Euro (ohne Übernachtung)
 Es ist nicht die Gewalt, die den Konflikt auslöst... es sind die Konflikte, die Gewalt auslösen!
Wer Gewalt vermeiden, verhindern oder sogar deeskalieren will, muss genau wissen, worum es sich handelt, wo Ursachen zu suchen und zu finden sind, welche Wirkungen und Spuren Gewalt hinterlässt und woran man Gewalt, auch versteckte, heimliche Alltagsgewalt, erkennen kann.
Gewalt muss als Gewalt erst einmal erkannt werden, um deeskaliert werden zu können.
Viele ExpertInnen erklären, dass GewalttäterInnen vor ihrer Tat selber Gewalt erlitten haben und diese Erniedrigungen nicht verarbeiten konnten.
Sie sagen: „Die Lust auf Gewalt ist oft der hilflose Versuch, eigene Ohnmächtigkeit und Gewalterfahrungen zu überwinden.“ Allein von daher ist es unsere Absicht, Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch unser Deeskalationstraining so zu stärken, dass sie auf Gewalt als „letztes Mittel“ nicht zurückgreifen brauchen und sogar die Gewalt anderer vermindern können. Unser Training ist als handlungsorientiertes Seminar-programm konzipiert. Im Mittelpunkt steht der Wechsel von Theoriereflexion und praktischen Trainingssequenzen.
Dabei geht es zum einen um das Kennenlernen und Ausprobieren von konkreten Verhaltensmöglichkeiten in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen, zum anderen um den Aufbau von reflektierten Positionen zur offensiven, möglichst gewaltfreien, gewaltminimierenden Auseinandersetzung mit aggressiven oder gewaltbereiten Jungen, Mädchen, Jugendlichen und Erwachsenen.
 Das Training basiert auf thematischen Bausteinen, die je Trainingsgruppe in unterschiedlichen Sequenzen anwendungsorientierte Hilfe zur Übertragung in die eigene Bildungsarbeit eröffnen. In unserem Training stellen wir praktische und in sich geschlossene Bausteine zur (methodischen) Erarbeitung des Themas vor.
Der Schwerpunkt dieses Trainings liegt im Bereich der Prävention.
Inhalte
- Sensibilisierung zur Wahrnehmung von Gewalt
- Gewalt erkennen und benennen können
- Förderung von Kommunikationsfähigkeit und Stärkung des Wir – Gefühls in Gruppen
- einen eigenen Standpunkt entwickeln und einnehmen
- Wissen um Zusammenhänge von Eskalationsprozessen und der individuellen Interaktionsmöglichkeiten zur Deeskalation von Gewaltsituationen
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