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Hintergründe
Viele kleine Erlebnisse und Begegnungen im privaten und beruflichen Umfeld mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus unterschiedlichen sozialen Milieus haben mich bewegt und motiviert, mich dem Thema „Gewalt und Rassismus“ zu stellen. Auch meine beiden Kinder haben dazu betragen.
Wir Menschen sind nicht grundsätzlich schlecht
Im Gegensatz zu Tieren sind wir in der Lage Gewalt anzuwenden, die uns selber schadet, zerstört oder gar vernichtet. Dabei gibt es Gewalt auch in der Form, dass sie Spaß macht ohne das wir merken das sie verletzt oder wehtut. Und es gibt Gewalt mit beschützender Wirkung... Aber wo genau ist die Grenze
Gewalt und Rassismus haben Wurzeln
Oft sind Gewalt und Rassismus kaum zu erkennen und dennoch vorhanden. Als Kind habe ich Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Gewalt und Rassismus gesammelt. Selber habe ich Gewalt erfahren und gegen andere ausgeübt. Vielleicht habe ich rassistische Aussagen gemacht, ohne diese als menschenverachtend, verletzend oder diskriminierend wahrzunehmen. Diese Erfahrungen macht wohl fast jeder Mensch auf dem Weg zum Erwachsenwerden.
Kinder haben ein Recht...
Kinder haben ein Recht darauf, eigene Erfahrungen mit Gewalt zu machen. Sie sollen auch selber erleben und mit allen Sinnen begreifen dürfen, welche Auswirkung rassistische Aussagen, Gesten oder Handlungen haben. Diese Begegnung und Erfahrung darf nicht wegdiskutiert sondern soll pädagogisch sinnvoll begleitet werden. Das ist möglich und notwendig. Davon bin ich überzeugt. Aus diesen Gründen habe ich mich dem Villigster Deeskalationsteam angeschlossen.
Angebot und Zielgruppe:
Zu den Themen Gewalt und Rassismus biete ich thematische Vorträge, Impulstrainings, halbtägige Weiterbildungen bis hin zu mehrtägigen Seminaren. Eine Mischung aus theoretischen Anteilen und vielen handlungsorientierten Übungen wird durch Reflexionen in der Gruppe abgerundet. Sehr gerne arbeite ich mit Kindern, Jugendlichen und Multiplikator-/innen aus verschiedenen Bereichen zusammen. Unsere individuellen Verschiedenheiten und gemeinsamen Reibungsflächen bieten - gerade bei dem Thema Gewalt und Rassismus - die große Chance, über unsere Sinne den Verstand zu erreichen.
Auszüge aus meiner Themenpalette:
- Erscheinungsformen von Gewalt erkennen lernen
- Persönliche Grundbasis zum Thema suchen, finden, überdenken, erneuern bzw. verfestigen
- Umgang mit Gewalt trainieren (mit Encounter Bats = Schlagstöcke mit Schaumstoffschutz)
- Suche nach alternativen Handlungsansätzen mit anschließender Selbst- und Gruppenreflexion
- konstruktive Deeskalationsmethoden entwickeln und üben
- Umgang mit Medien trainieren (Medienkompetenz)
- Erscheinungsformen von Rassismus erkennen lernen
- Umgang mit dem Alltagsrassismus und der Frage: Wo stehe ich selber?
- Sensibilisierung des eigenen Sprachgebrauchs
- Impulstrainings
Raumanforderung
Ein gemütlicher Seminarraum mit Stuhlkreis, Flip Chart, Pinwänden, Tageslichtprojektor, VHS-Video-Recorder sollten vorhanden sein.
Honorar nach Absprache
Hinweis:
Hauptberuflich bin ich als Soldat und Jugendoffizier tätig. Einige Menschen sind der Ansicht, ein Soldat könne wohl kaum glaubwürdige Deeskalationsarbeit leisten. Diesem (Vor)-urteil stelle ich mich, denn ...
...was kontrovers ist, soll auch kontrovers diskutiert werden!
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