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Trainer:
- Achim Schnegule, Sozialpädagogikstudium an der FH Berlin.
- Studienschwerpunkte: Theaterpädagogik, Kommunikation und interkulturelles Lernen.
- Diplomarbeit über Theatermethoden von Augusto Boal,
- brasilianischer Theaterpädagoge und Regisseur.
- Seit 1992 Trainer in der Jugendbildungsarbeit, Projektangebote zum Thema Feiern und Rituale in verschiedenen Kulturen.
- Seit 1998 freiberuflicher Trainer für Theaterpädagogik, Konfliktmanagement und Körpersprache.
- Mitwirkung als Trainer und Schauspieler in dem WDR-Film `Gewalt kann man verlernen´ ( Reportage über das Anti-Aggressions-Training mit straffälligen Jugendlichen, WDR, 2001 ).
Die Zielsetzungen innerhalb meiner Seminararbeit:
Grundlagen und Wirkungen der Körpersprache verstehen
Der Anteil der Körpersprache an der Kommunikation ist weitaus bedeutender als die verbal geäußerte Mitteilung. Offen ausgetragene Konflikte mit entsprechend aggressiver Körpersprache verletzen und provozieren Gegenwehr der betroffenen Personen. Mit Mimik und Gestik, mit Blicken, Territorialverhalten, Bewegungen und Haltungen können wir andere Personen herabsetzen.
Mit unserer Körpersprache senden wir immer, bewusst oder unbewusst, Signale und Informationen an unsere Umgebung. Wer die nonverbalen Signale und deren Bedeutung erkennt und entschlüsselt, wird sich und andere Menschen besser einschätzen und verstehen können.
Die Grundlagen und Wirkungen der Körpersprache werden vermittelt, die Wahrnehmung geschärft, Missverständnisse und Konflikte spielerisch gelöst.
Sicherheit gewinnen in Bedrohungssituationen
Die Situation kennt jeder: In der Bahn sitzt eine Gruppe aggressiver Personen, die lautstark auf sich aufmerksam macht. Sie provozieren, andere provozieren zurück und eine Auseinandersetzung mit negativen Folgen für alle Beteiligten beginnt ... !
Wie ich mich und andere Personen in solchen Situationen durch selbstbewusstes Verhalten schützen kann, wird in diesem Kommunikations- und Konflikttraining mit dem Schwerpunktthema Körpersprache vermittelt.
Selbstbewusstsein steigern in Konfliktsituationen
Ausgrenzung, Schikanen und offene Gewalt sind Ausdruck ungelöster innerer und zwischenmenschlicher Konflikte und des mangelnden Bewusstseins der beteiligten Personen über eigene Kommunikationsfähigkeiten. Unsicherheit, verborgene Ängste und Minderwertigkeitsgefühle sind in dem Zusammenhang wichtige Ursachen für destruktives und unreflektiertes Verhalten. Sie können als wesentliche Ursache für die Eskalation von Konflikten betrachtet werden.
Gerade in Konfliktsituationen zerstören wir oft die Basis unserer Beziehungen, indem wir uns falsch verhalten. Allzu gerne greifen wir bei der Regulierung von unterschiedlichen Interessen auf gewohnte und erlernte Verhaltensmuster zurück. Reflexhaft werden konfrontative Strategien genutzt, die durch die Verletzung des Partners aus dem Konflikt einen Kampf machen, der dann versteckt oder offen ausgetragen wird.
Selbstbewusstsein hängt unmittelbar mit dem Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung zusammen. Die Wahrnehmung der Teilnehmer/innen wird geschärft und der Fokus auf die Demonstration von typischen Verhaltensmustern im Umgang mit Provokationen gelegt.
Innerhalb dieses Trainings wird selbstbewusstes Verhalten in Situationen trainiert, in denen wir kritisiert, zurückgewiesen oder abgelehnt werden. Die Teilnehmer/innen lernen eigene Interessen zu behaupten, sowie die Interessen anderer zu erkennen und zu respektieren.
Zielgruppenspezifische Seminarangebote:
Selbstbewußtseinstraining für Kinder (Grundschulklassen)
- Kommunikations- und Konflikttraining (Klassen aller Schulformen, alle Altersgruppen)
Sozialkompetenz und Berufseinstieg (Berufsschulklassen)
- Konfliktbewältigung im Berufsalltag (Sozialarbeiter/innen, Erzieher/ innen, Lehrer/innen)
Zivilcouragetraining für Erwachsene
- Sicherheitstraining 55+ (Sicherheitstraining für ältere Menschen)
- Umgang mit aggressiven Personen (Mitarbeiter/innen in Ämtern)
- Umgang mit schwierigen Situationen im Beruf (Mitarbeiter/innen und´Führungskräfte)
Zeitlicher Umfang:
Raum und Materialien:
- möglichst ein größerer und mehrere kleinere Räume, Fernseher, Videokamera, Flipchart.
Methoden:
- Wahrnehmungsübungen, szenisches Spiel, Gruppenarbeit, Videoanalyse
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