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Von keinem kann verlangt werden, sich zwischen zwei Kampfhähne zu werfen, aber Wegschauen ist auch nicht der richtige Weg. Hier heißt es: Eine Krisensituation richtig einschätzen und Verantwortung übernehmen!
Die wichtigsten Punkte und Ziele eines solchen Seminars
- Lernen, wie es erst gar nicht zu Übergriffen und Konflikten kommt.
- Gewalt erkennen und benennen können.
- Sensibilisierung für alle Formen der Gewalt.
- Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen.
- Eigene - auch unbewusste - Verhaltensmuster erkennen.
- Lernen in Krisensituationen Verantwortung zu übernehmen.
- Gewalt als scheinbares Lösungsmittel vermeiden/ausschließen.
- Aggressive Situationen und Konflikte erkennen und besser verstehen.
Wer bietet Deeskalationsseminare an?
Auch die Polizei vermittelt in Seminaren den Umgang mit Aggression und Gewalt, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen oder Kindertagesstätten. Ziel ist es, Strategien zum deeskalierenden und gewaltfreien Verhalten in Konflikt- und Bedrohungssituationen zu kennen. Ansprechpartner bei der Polizei ist die Abteilung Kriminalprävention bei den Landeskriminalämtern. Ein breite Palette ähnlicher Angebote bietet auch die Gewaltakademie Villigst sowie weitere Initiativen.
Gewalt Akademie Villigst
Die Gewalt Akademie Villigst hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei zu unterstützen, Wege zu entwickeln auf Gewalt oder Rassismus als Lösung eines Konflikts zu verzichten. Dabei wird besonderer Wert auf die Qualitätssicherung und auf eine ständige Reflektion und Weiterentwicklung der Methoden gelegt. Alle Mitglieder der Akademie haben sich zu aktiver Gewaltlosigkeit in beruflichen und privatem Alltag verpflichtet.
Kontakt:
Gewalt Akademie Villigst Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen
c/o Ralf-Erik Posselt Haus Villigst 58239 Schwerte Tel: 02304 755190 Fax: 02304 755295 kontakt@sos-rassismus-nrw.de
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