ABG Hannover 2018

BERUFSBEGLEITENDE WEITERBILDUNG ZUM/ZUR DEESKALATIONSTRAINER/IN DER GEWALT AKADEMIE VILLIGST (zertifizierte Ausbildung) AUSBILDUNGSGRUPPE HANNOVER 2018

Die Auseinandersetzung mit rassistischen und diskriminierenden Strukturen und Verhaltensweisen sind in einer demokratischen Gesellschaft zeitlos unabdingbar um rassistische Tendenzen zu entlarven und ihnen wirksam entgegentreten zu können. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der heutigen Migrationsbewegungen sind wir als Gesellschaft permanent aufgefordert, unsere demokratischen Werte zu festigen und unsere eigenen Verhaltensweisen zu überprüfen.

Das Kompetenzzentrum Erlebnispädagogik und Jugendarbeit e. V. (KEJ)1 bietet in Hannover in Kooperation mit der Gewalt Akademie Villigst und dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. (VNB) eine berufsbegleitende Ausbildung zur/zum Deeskalationstrainer/in an.

Die von der Gewalt Akademie Villigst zertifizierte Ausbildung qualifiziert die Teilnehmer/innen zur eigenständigen Durchführung von Trainings zur Thematisierung von Gewalt und Rassismus und zur Vermittlung konstruktiver, deeskalierender Konfliktlösungskompetenzen. 

Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen: 

Das Ausbildungsangebot richtet sich an alle Menschen, die in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Gewalt und Rassismus konfrontiert werden, wie z. B. pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Sicherheits- und Präventionskräfte, Polizeibeamt/innen, Mitarbeiter/innen in Beratungsstellen, Flüchtlingsorganisationen etc..

Voraussetzung für die Teilnahme sind eine vierjährige berufliche oder berufsadäquate (ehrenamtliche) Praxis in der Arbeit mit Menschen zu sozialen Themen, die regelmäßige, aktive Teilnahme an den Ausbildungsmodulen sowie die Bereitschaft zu Selbsterfahrung und Reflexion. 

Wir bieten

eine erfahrungs- und praxisorientierte Ausbildung mit langfristiger Perspektive, solide Praxiserfahrungen mit kollegialen Reibungsprozessen und ein an den Kompetenzen und Bedürfnissen der Teilnehmer/innen orientiertes Ausbildungsprogramm mit folgenden Schwerpunkten:

  •   Erarbeitung von Grundwissen und einer Basis zur „Einfindung“ in die Trainer/innen-Rolle
  •   Ausbildungs-, Übungs- und Trainingsphasen in fünf zweitägigen Ausbildungsgruppentreffen

  •   Beratung und Reflexion zur Entwicklung eines eigenen, soliden Methoden- und Praxisrepertoires und

    zur Erprobung und Realisierung eines eigenen, authentischen Trainingsprogramms.

  •   Freiräume für Autodidakten und kollegiale Beratung zur Entwicklung eigener Trainingskonzeptionen.

  •   Beratung und Begleitung auf dem Weg in die eigene Trainingsarbeit.

  •   Vermittlung von Projekt- und Seminarpartner/innen aus den Bereichen Schule, präventiver Polizei- und

    Justizarbeit, Jugendhilfe und Bildungsarbeit

  •   Qualifikation um als Multiplikatoren/innen im eigenen Arbeitsfeld Mitarbeiter/innen zu schulen. 

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