ABG Gütersloh 2018

Ausbildung zum/zur Deeskalationstrainer/-in Gewalt und Rassismus Jahrgang 2018 in Gütersloh

Die Gewalt Akademie Villigst führt am Standort Gütersloh seit 1998 einjährige, berufsbegleitende Ausbildungsgänge für Deeskalationstrainer/-innen durch. Angesichts der stetigen Nachfrage nach qualifizierten Trainer/-innen, vor allem für das Projekt „Soziales Lernen“, bieten wir auch im Jahr 2018 unsere Ausbildung zum/zur Deeskalationstrainer/-in Gewalt und Rassismus an.

Start: Die Ausbildung startet mit einem zweitägigen Training, bei dem die Methoden der Fortbildung vorgestellt werden und eine erste Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Gewalt angeboten wir. Diese Veranstaltung wird auf der Homepage der Gewaltakademie und des Kirchenkreises Gütersloh ausgeschrieben. Alle Interessierten, die sich per e-mail gemeldet haben, erhalten zusätzlich eine Einladungsmail.

Für die spätere Teilnahme an der Ausbildungsgruppe bedarf es einer formlosen Anmeldung.
Die formlose Bewerbung sollte folgende Daten enthalten: Name, Kontaktadresse, Email-Adresse, der Grund Ihrer Bewerbung sowie ihr Alter. Diese Bewerbung gilt noch nicht als verbindliche Anmeldung.

Erwartungen: Wir erwarten von den Teilnehmer/innen eine engagierte Teilnahme sowie ernsthaftes Interesse an der Arbeit mit Menschen zu sozialen Themen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist daher eine 4-jährige berufliche oder

berufsadäquate (ehrenamtliche) Praxis in einer sozialen Institution bzw. Menschenrechtsorganisation. Besonders Bewerbungen von AktivistInnen der Eltern-AG-Arbeit (Soziales Lernen) sehen wir zur Weiterentwicklung des Netzwerkes gern entgegen.

Wir bieten eine erfahrungs- und praxisorientierte, ausbaufähige Ausbildung mit langfristiger Perspektive, solide Praxiserfahrungen mit kollegialen Reibungsprozessen und ein an den Fähigkeiten und Eigenarten der Teilnehmer/innen orientiertes Ausbildungsprogramm mit folgenden Schwerpunkten:

  • Erarbeitung von Grundwissen und Einschätzung eigener pädagogischer „Reichweiten“
  • Ausbildungs-, Übungs- und Trainingsphasen mit mind. 8 eintägigen Ausbildungsgruppentreffen (und autodidaktisch orientierten Lernprozessen in Regie der jeweiligen Gruppe)
  • Beratung und Reflexion zur Entwicklung eines eigenen, soliden Methoden- und Praxisrepertoires und zur Erprobung und Realisierung eines eigenen, authentischen Trainingsprogramms.
  • Freiräume für Autodidakten und kollegiale Beratung zur Entwicklung einer eigenen Trainingskonzeption und -praxis.
  • Beratung und Begleitung auf dem Weg in die eigene Trainingsarbeit.
  • Vermittlung von Projekt- und Seminarpartner/innen aus den Bereichen Schule, präventiver Polizei- und Justizarbeit, Jugendhilfe und Bildungsarbeit.

Kosten und Zeitaufwand: Die Kosten für die einjährige Fortbildung betragen

870,-€. In diesem Betrag sind die Kosten für die zwei Fremdtrainings nicht enthalten, da diese sich an den Honorarforderungen der jeweiligen Referenten orientieren.

Für die gesamte Fortbildung können Bildungsschecks/Bildungsgutscheine eingelöst werden.

Die Fortbildung ist eine Veranstaltung der Regionalstelle für Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Gütersloh in Verbindung mit dem Erwachsenenbildungswerk Dortmund e.V. und erfüllt die Voraussetzungen des AWbG.


Es werden 10 eintägige Trainings und 4 zweitägige Seminare angeboten. Die Teilnahme an mindestens 8 der eintägigen Trainings sowie an den 4 zweitägigen Seminaren ist eine der Voraussetzungen für die Zertifizierung.

Struktur der Ausbildung


1. Dinner für Trainer/innen: Einführung in das Ausbildungsvorhaben und Informationen

2. Ausbildungs-, Übungs- und Trainingsphase mit mindestens acht eintägigen regionalen Gruppentreffen (und autodidaktisch orientierten Lernprozessen in Regie der jeweiligen Ausbildungsgruppe)


3. Eigene Studientage, kollegiale Beratung, Entwicklung und Reflexion einer eigenen Trainingskonzeption

4. Entwicklung und Realisierung eigener Deeskalationstrainings zu den Themenfeldern Gewalt, Rassismus, konstruktive Konfliktbearbeitung und Soziales Lernen.

5. Teilnahme an vier (zweitägigen) Lehrtrainings (verpflichtend / vier Bescheinigungen):

Ø einem öffentlichen Deeskalationstraining der Gewalt Akademie in Haus Villigst, (soweit organisatorisch durchführbar, sonst an einem anderen Veranstaltungsort)

Ø einem weiteren öffentlichen Training mit Lehrtrainer/innen der Gewalt Akademie Villigst

Ø zwei themenbezogenen Trainings, durchgeführt von externen Referenten entsprechend den Qualitätsstandards der Gewalt Akademie Villigst zur Erweiterung des Themen- und Methodenrepertoires.

6. Entwicklung und schriftliche Fixierung einer eigenen, mindestens zweitägigen

(8 UE/Tg) Trainingskonzeption in den Themenfeldern Gewalt, Rassismus, konstruktive Konfliktbearbeitung oder Soziales Lernen.


7. Realisierung eines eigenen zweitägigen Trainings mit dokumentierter kollegialer Begleitung, Reflexion und Auswertung durch zwei Mentor/innen der Gewalt Akademie Villigst. Darüber hinaus geben wir die Empfehlung: Teilnahme als (aktive/r) Mentor/in an zwei Trainings anderer Ausbildungsteilnehmender, Moderator/innen oder Lehrtrainer/innen (sog. Huckepackverfahren).

8. Dinner für Trainer/innen
Reflexion der Ausbildung, Zertifizierung zu Trainer/ -innen und Einführung der neuen Teilnehmer/ -innen in das nächste Ausbildungsvorhaben (s.o.)

9. Entwicklung und schriftliche Fixierung der eigenen Vorstellung (Selbstdarstellung) im Verzeichnis und auf der Homepage der Trainer/innen der Gewalt Akademie Villigst (optional): www.gewaltakademie.de.

1. Mentor/innen sind Teilnehmende (TN) der Ausbildung, die das Training eines/r anderen TN kollegial, konstruktiv und kritisch begleiten

2. Moderator/innen sind Mitglieder eines regionalen Ausbildungsteams und begleiten ständig eine regionale Ausbildungsgruppe

3. Lehrtrainer/innen sind von der Gewalt Akademie Villigst zertifiziert und beauftragt, regionale Ausbildungsgruppen der Gewalt Akademie Villigst zu entwickeln, zu organisieren und zu leiten.

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Gewalt Akademie Villigst

c/o Regionalgruppe Gütersloh

Ansprechpartner: Alf Kontermann

Lehrtrainer und Mitglied im Leitungsteam der Gewaltakademie Villigst

Alf-kontermann(at)versanet.de

Anmeldung:

Carina Völker

Ev. Kirchenkreis Gütersloh

Sekretariat Öffentlichkeitsarbeit/ Erwachsenenbildung

Matthäusweg 14

33332 Gütersloh

Tel. 05241-23485-127

Fax: 05241-23485-120